Donnerstag, 3. September 2015

Ein Date mit der Liebe

Heute ist die letzte Lektion von Love Revolution und die Aufgabe war sich zu einem Ort zu begeben, der einem heiligt ist, um dort die Liebe zu treffen. Nein, nicht die Liebe des Lebens in Form einer Person. Die Liebe selbst.

Wohin soll ich gehen? In meinen Garten? Oder in mein Nähkämmerlein? Ein hübsches Cafe? Nein, diese Orte an denen bin ich zwar gerne, aber heilig sind sie mir nicht. Das einzige was mir einfällt ist eine Bergkapelle. Die ist aber in Wagrain in Österreich und ich werde da nicht einfach so schnell hin fahren können. Na gut, dann gäbe es noch die Wallfahrtskirche in Altötting. In der fühle ich so eine gewisse Ruhe und der Ort ist mir heilig, auch wenn ich nicht unbedingt gläubig im christlichen Sinne bin. Früher haben die Menschen Kirchen intuitiv an Kraftorten gebaut. Ihr wisst schon, diese besonderen Orte, wo es einem einfach gut geht. Man weiß nicht wieso, aber es fühlt sich herrlich an.

Dienstag, 1. September 2015

Mein Herz brennt für die Montessori-Schule in Eberharting

Ich bin gefragt worden, ob ich mit der Schule meiner Kinder zufrieden bin. Nein, bin ich nicht. Ich bin begeistert! Und ich habe alles, was ich dort bewundere, aufgeschrieben. 

 Bildschirmfoto-1

Erziehen oder aufziehen?

Erziehung. Ehrlich gesagt, mag ich dieses Wort überhaupt nicht. Das klingt so, als ob das Kind nicht richtig wäre, so wie es ist. Als ob es ein Stück formloser Ton wäre und man muss daraus was machen. Aufziehen, ja, das ist schon besser. Da sein, den Nährboden bieten, unterstützen, helfen, etwas beibringen. Wobei ich da immer einen Spruch im Kopf habe, der bei uns in der Schule in der Garderobe hängt. "Ich hätte so manches besser verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte." Also eher zeigen, vorleben. Wenn ich Teigtaschen mache z. B. muss ich höllisch aufpassen, dass ich nicht rum meckere, dass die Kinder es nicht so machen, wie ich es gerne hätte. Sie lernen durch mich, sie sehen, wie ich es mache und machen es mir nach.